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AGB

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Allgemeine Geschäftsbedingungen für Beratungs- und sonstige Dienstleistungen

Diese AGB gelten grundsätzlich für alle Dientsleistungen von RaidSix IT Consult Frank Albers.
In besonderen Geschäftsfeldern werden diese jedoch durch AGB-Ergänzungen erweitert
(z. B. durch zusätzlichen Bestimmungen bei Seminaren, siehe unten).

1. Vertragsgrundlage

1.1. Die RaidSix IT-Consult, Frank Albers im Folgenden RaidSix genannt, erbringt alle Leistungen
ausschließlich auf Grundlage dieser Geschäftsbedingungen. Sie gelten auch für alle zukünftigen
Geschäftsbedingungen, auch wenn sie nicht erneut ausdrücklich vereinbart werden.

1.2. Diese Bedingungen gelten für Beratungs-und sonstige Dienstleistungen durch RaidSix für Auftraggeber
in der Bundesrepublik Deutschland und im deutschsprachigen Ausland. Allgemeine Geschäftsbedingungen
des Auftraggebers werden nicht Bestandteil des Vertragsverhältnisses; auch dann nicht, wenn diesen
nicht ausdrücklich widersprochen werden sollte.

1.3. Mangels einer ausdrücklichen Bindefrist sind Angebote der RaidSix freibleibender Natur und stellen
lediglich die Aufforderung zur Auftragserteilung durch den Auftraggeber dar. Erst mit der Auftragsbestätigung
durch RaidSix kommt ein Vertrag zustande.

1.4. Nebenabreden, insbesondere Zusicherungen und Vertragsänderungen, sowie abweichende
Bedingungen des Auftraggebers bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch RaidSix.

1.5. In Prospekten, Katalogen, Rundschreiben, Anzeigen, Abbildungen etc. enthaltene Angaben sind nur
dann verbindlich, sofern und soweit deren Verbindlichkeit ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

2. Vertragsleistungen

2.1. Die von RaidSix zu erbringende Leistung (Vertragsgegenstand) innerhalb des Vertragsverhältnisses,
inkl. deren Art und Umfang, die Fristen der Durchführung und der Bereitstellung der Ergebnisse, ergeben sich
– in Ermangelung einer anderen schriftlichen Vereinbarung – allein aus der Auftragsbestätigung der RaidSix.

2.2. Eine verbindliche Leistungsbeschreibung kann nur durch schriftliche Vereinbarung geändert werden.
Hierunter fallen auch alle Mehrleistungen und Mehraufwendungen der RaidSix, die sich im Verlauf der
Vertragserfüllung als notwendig erweisen oder vom Auftraggeber gefordert werden, jedoch nicht
Bestandteil des Vertragsverhältnisses sind.

2.3. Für vorgeschlagene Lösungen notwendige Systeme und Komponenten (Hard-und Software) werden
vom Auftraggeber kostenlos zur Verfügung gestellt. Sollte RaidSix innerhalb des Vertragsverhältnisses mit
der Beschaffung beauftragt worden sein, so wird sie diese im Namen und auf Rechnung des
Auftraggebers beschaffen. Hiervon unberührt ist das Recht der RaidSix vom Auftraggeber ein
angemessenes Entgelt für Ihre Beschaffungsbemühungen zu verlangen. Gewährleistungs-, haftungsrechtliche und
sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit solchen für den Auftraggeber beschafften Systemen und
Komponenten sind vom diesem gegenüber den Herstellern direkt geltend zu machen. RaidSix ist jedoch
verpflichtet, den Auftraggeber auf Anforderung bei der Geltendmachung solcher Ansprüche zu
unterstützen.

2.4. Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart, so sind die Übertragung von
Erfindungen oder vergleichbaren industriellen Eigentumsrechten nicht Bestandteil des
Vertragsverhältnisses.

2.5. Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart, so erfolgt die Leistungserbringung
durch RaidSix an Werktagen in der Zeit von 8:00 Uhr – 17:00 Uhr. Hiervon abweichende Arbeitszeiten sind
nur bei entsprechender Vereinbarung und Zahlung der Überstunden-, Samstags-, Sonntags- und
Feiertagszuschläge zu leisten. Jede angefangen Stunde wird mit 1/8 des Tagessatzes oder – bei
Abrechnung auf Stundenbasis mit dem vertraglich vereinbarten Stundensatz – abgerechnet. Reise-und
Wartezeiten, letztere sofern nicht durch RaidSix zu vertreten, gelten als Arbeitszeit. Jede Überstunde wird
zusätzlich mit einem Zuschlag von 50 % in Rechnung gestellt. Leistungserbringungen an Sonn- und
Feiertagen, sofern schriftlich vereinbart, werden mit einem Zuschlag von 100 % in Rechnung gestellt.

2.6. RaidSix ist berechtigt, die Vertragsleistungen ganz oder teilweise durch Dritte ausführen zu lassen, ohne
jedoch aus ihren Verpflichtungen entlassen zu sein.

3. Aufgaben des Auftragnehmers und Auftraggebers

3.1. Der Auftraggeber wird die Vertragsleistungen der RaidSix und die Ihm übermittelten Inhalte nur für
seine eigenen internen Zwecke nutzen. Die Nutzung zum Zwecke Dritter oder Weitergabe an Dritte, wozu
auch verbundene Unternehmen gehören, bedarf einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung.

3.2. Die Vertragsleistungen der RaidSix sind entsprechend dem anerkannten „Stand der Technik“ sorgfältig
und gewissenhaft zu erbringen; insbesondere hat RaidSix alles zu unterlassen, was die technischen,
wettbewerblichen, ökonomischen oder sonstigen Interessen des Auftraggebers schwächen oder schädigen
könnten.

3.3. Sofern und soweit innerhalb des Vertragsverhältnisses Kontakte der RaidSix mit Kunden und Partnern
des Auftraggebers notwendig sind oder werden, so verpflichtet sich RaidSix ihre Erfüllungs-/
Verrichtungsgehilfen darauf hinzuweisen, dass diese bei solchen Kontakten ausschließlich die Interessen
des Auftraggebers zu vertreten haben.

3.4. Der Auftraggeber ist verpflichtet, RaidSix bei der Erbringung ihrer Vertragsleistungen nach besten
Kräften zu unterstützen. Sofern und soweit diese innerhalb der Betriebsstätten des Auftraggebers
erbracht werden, so wird der Auftraggeber der RaidSix kostenlos eine angemessene Arbeitsumgebung zur
Verfügung stellen. Diese zur Verfügung zu stellende Arbeitsumgebung beinhaltet auch die ungehinderte /
störungsfreie Benutzung einer dem Stand der Technik entsprechende Büroinfrastruktur und ausreichende
Parkmöglichkeiten.

3.5. Kommt der Auftraggeber seinen vertraglich vereinbarten Mitwirkungspflichten nicht oder nicht
genügend nach und ergeben sich hierdurch Verzögerungen in der Ausführung der Vertragsleistungen der
RaidSix, so ist diese berechtigt den Auftraggeber in Verzug zu setzen. Alle durch eine solche Verzögerung
nachweisbaren Wartezeiten der RaidSix gelten als Mehraufwand und sind gemäß den vertraglich
vereinbarten Stunden-/ Tagessätzen gesondert zu erstatten. Im Falle solcher Verzögerungen werden
Fristen, sofern fest vereinbart, angemessen verlängert. Den Mitwirkungspflichten des Auftraggebers stehen
auch solche gleich, die er durch Dritte erbringen lässt.

3.6. Erfüllungs-/ Verrichtungsgehilfen der RaidSix sind allein an die Weisungen der RaidSix gebunden; nicht
an solche des Auftraggebers. Durch die Erfüllung der Vertragsleistungen kommt eine IT –
Arbeitnehmerüberlassung zwischen RaidSix und Auftraggeber nicht zustande.

3.7. Sofern und soweit zur Erfüllung des Vertragsverhältnisses von Erfüllungs- / Verrichtungsgehilfen der
RaidSix personenbezogene Daten des Auftraggebers verarbeitet werden oder diese sonst wie zu solchen
Zugang erhalten, so werden diese die Datenschutzgesetze beachten.

4. Vergütung, Steuern Zahlungen
4.1. Sofern nicht eine Pauschalvergütung für die Vertragsleistungen vereinbart ist, so erfolgt die
Vergütung auf der Basis der tatsächlich erbrachten Aufwandsstunden (Arbeits-, Reise-und Wartezeit)
gemäß den vertraglich vereinbarten Stunden-/ Tagessätzen.
4.2. Spesen (Kilometergeldpauschale, Flug-oder Bahntickets, Übernachtungs-und Bewirtungskosten)
werden durch den Auftraggeber erstattet. In Ermangelung einer ausdrücklichen anderen Regelung gelten
für die Kilometergeldpauschale, Übernachtungs-und Bewirtungskosten die in Deutschland steuerlich
zulässigen Höchstbeträge als vereinbart. Für Flüge außerhalb des deutschsprachigen Raumes gilt
‚Business Class’, innerhalb des deutschsprachigen Raumes ‚Economy Class’ und für Bahnfahrten die 1.
Klasse und ggf. ICE-oder ähnliche Zuschläge als vereinbart.

4.3. Die vertraglich vereinbarten Vergütungen sind Nettobeträge; Mehrwertsteuer (MwSt.) und sonstige
zukünftige gesetzliche Abgaben in Deutschland werden (soweit gesetzlich zulässig) in der jeweiligen Höhe
getrennt in Rechnung gestellt. Sollte während der Laufzeit des Vertragsverhältnisses die Mehrwertsteuer
erhöht oder gesenkt oder sonstige Abgaben eingeführt oder abgeschafft werden und die Veränderung –
aufgrund gesetzlicher Bestimmung – auch noch abgerechnete Teile des Vertrages betreffen, so besteht
im Falle der Erhöhung und Neueinführung zugunsten der RaidSix bzw. im Falle der Senkung und
Abschaffung zugunsten des Auftraggebers ein Ausgleichanspruch. Sofern und soweit Leistungen der
RaidSix außerhalb Deutschlands erbracht werden oder als im Ausland erbracht gelten, so gehen sämtliche
hierauf ggf. im Ausland entfallende Steuern und Abgaben zu Lasten des Auftraggebers.

4.4. In Ermangelung einer anderen schriftlichen Vereinbarung erfolgt die Rechnungsstellung durch RaidSix
einmal pro Monat gegen Nachweis (Stundenzettel, Kopien verauslagter Kosten und Spesen). Vereinbarte
Monatspauschalen oder Meilensteinzahlungen werden am Ende eines jeden Monats oder mit Erreichen
des Meilensteinzieles in Rechnung gestellt. Wurde eine Vertragspauschale vereinbart, so wird diese
entsprechend der Laufzeit des Vertrages in monatlichen Raten in Rechnung gestellt.
4.5. Rechnungen sind sofort fällig, das Zahlungsziel beträgt 30 (dreißig) Kalendertage, ohne jegliche
Abzüge. Die Bezahlung erfolgt durch Banküberweisung auf das von RaidSix auf der Rechnung angegebene
Konto mit befreiender Wirkung. Die Annahme von Schecks und Wechsel erfolgt nur zahlungshalber.
Bankspesen (auch Diskont-und Wechselspesen) gehen zu Lasten des Auftraggebers.
4.6. Bei Zahlungsverzug ist die RaidSix berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 3,5 %-Punkten über dem
Zinssatz der Hauptrefinanzierungsfazilität der Europäischen Zentralbank zum Zeitpunkt der Entstehung
der Forderung, zumindest jedoch 7,5 % p.a. dem Auftraggeber in Rechnung zu stellen. Im Falle von
Zahlungserinnerungen (Mahnungen) ist RaidSix berechtigt, eine Gebühr von Euro 20,00 für die 1.
Zahlungserinnerung und Euro 30,00 für jede weitere Zahlungserinnerung in Rechnung zu stellen.
Zahlungen des Auftraggebers werden von RaidSix – auch bei anders lautenden Instruktionen – zunächst auf
dessen ältere Verbindlichkeiten angerechnet. Sind bereits Kosten und Zinsen entstanden, so werden
diese zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zuletzt auf die Hauptleistung angerechnet.

4.7. Unbeschadet weiterer Rechte ist bei Verzug des Auftraggebers, inkl. Zahlungsverzug, RaidSix
berechtigt,ihre Leistungen zu unterbrechen und nach Setzen einer angemessenen Nachfrist vom Vertrag ganz oder
teilweise zurückzutreten. Ausstehende Forderungen für bis zu diesem Termin erbrachte Leistungen sind
sofort fällig.

4.8. Eine Aufrechnung des Auftraggebers gegenüber RaidSix ist nur möglich, sofern Forderungen des
Auftraggebers unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Entsprechendes gilt für die Ausübung
eines Zurückbehaltungsrechts.

5. Verzug des Auftragnehmers und dessen Folgen

5.1. Im Falle des Verzuges durch RaidSix kann der Auftraggeber eine angemessene Nachfrist mit der
Erklärung setzen, dass er nach Ablauf dieser Frist vom Vertrag ganz oder teilweise zurücktreten werde.
5.2. Unterliegen von RaidSix zu erbringende Vertragsleistungen besonderen Geheimschutz-Anforderungen,
so dass für diese nur besonders verpflichtete Erfüllungsgehilfen eingesetzt werden können, oder wurde die
Erfüllung der Vertragsleistungen durch einen bestimmten Erfüllungsgehilfen vereinbart, so kommt RaidSix
bei einem nicht von ihr zu vertretenden Ausfall dieses Erfüllungsgehilfen (z.B. Krankheit) nicht in Verzug,
sofern sie schnellstmöglich einen Ersatz für den ausgefallen Erfüllungsgehilfen beschafft.

6. Vertraulichkeit

6.1. Die während der Ausführung des Vertragsverhältnisses durch RaidSix erlangten Informationen (Technik,
Strategie, kommerzielle Aspekte) beim Auftraggeber sind von ihr und ihren Erfüllungs- /
Verrichtungsgehilfen vertraulich zu handhaben und dürfen keinem Dritten (auch nicht anderen mit dem
Auftraggeber verbundenen Unternehmen) zugänglichgemacht werden.

6.2. Das im Rahmen der Zusammenarbeit erlangte technische Know-How ist vertraulich zu behandeln
und darf von dem jeweils anderen Vertragspartner nur zu Zwecken der Vereinbarung verwendet werden,
sofern nicht ausdrücklich und schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Es darf den Erfüllungs-/
Verrichtungsgehilfen des jeweiligen anderen Vertragspartners nur insoweit zugänglich gemacht
werden, als dieses für die Zwecke des Vertragsverhältnisses notwendig ist.

6.3. Diese Verpflichtung gilt nicht für solches Know-How, das ohne Bruch dieser Vereinbarung allgemein
bekannt ist oder wird, nachweislich unabhängig erarbeitet oder von Dritten rechtmäßig – ohne
Verpflichtung zur Vertraulichkeit – erlangt wurde oder zum Zeitpunkt der Offenbarung bereits im Besitz
der RaidSix oder des Auftraggebers oder deren Erfüllungs-/ Verrichtungsgehilfen war(en). Beweispflichtig ist
jeweils derjenige, der sich auf diese Klausel beruft.

7. Urheberrechtliche und gewerbliche Schutzrechte

7.1. Unbeschadet des Rechts des Auftraggebers, die ihm im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis
durch RaidSix überlassenen Leistungen und übermittelten Inhalte betriebsintern frei zu verwenden, dürfen
urheber-und sonstige schutzrechtliche Vermerke der RaidSix oder Dritter an diesen Leistungen bzw. deren
Verkörperungen nicht gelöscht werden.

7.2. Dieses gilt auch dann, sofern der Auftraggeber mit schriftlichem Einverständnis der RaidSix die ihm
überlassenen Leistungen einem Dritten, wozu auch verbundene Unternehmen gehören, überlassen kann.

7.3. Werden durch die von RaidSix überlassenen Leistungen und übermittelten Inhalte Urheber-oder
gewerbliche Schutzrechte Dritter verletzt oder sind Dritte berechtigt, dem Auftraggeber die weitere
Benutzung innerhalb des vertraglich vereinbarten Umfanges zu untersagen, so ist RaidSix verpflichtet, diesen Rechtsmangel kostenneutral für den Auftraggeber zu beseitigen; entweder durch Beschaffung des Benutzungsrechtes im vertraglich vereinbarten Umfang oder durch schutzrechtsfreie Umgestaltung oder gleichwertigen Ersatz.

7.4. Andere, als die verstehend genannten Ansprüche stehen dem Auftraggeber im Zusammenhang mit Schutzrechtsverletzungen nicht zu.

8. Außerordentliches Kündigungsrecht

8.1. Unabhängig von den durch Gesetz festgelegten Gründen der außerordentlichen Kündigung räumen
sich der Auftraggeber und RaidSix gegenseitig das Rechts zur außerordentlichen Kündigung des Vertragsverhältnisses in folgenden Fällen ein:

8.1.1. Bei schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch den anderen Vertragspartner und
dessen Versäumnis der Wiedergutmachung auch nach schriftlicher Abmahnung (Verzugssetzung) und Ablauf einer angemessenen Frist .
8.1.2. Bei Beantragung der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens – bzw. eines vergleichbaren Verfahrens im deutschsprachigen Ausland – über das Vermögen des anderen Vertragspartners.

8.2. Eine außerordentliche Kündigung wird mit Zugang der Kündigung wirksam.

8.3. Ausstehende Forderungen werden mit dem die außerordentliche Kündigung rechtfertigenden
Ereignis, ohne das es zu einer Rechnungsstellung und / oder des Ausspruchs der Kündigung bedarf,
sofort fällig und zahlbar.

9. Gewährleistung und Haftung

9.1. Die Gewährleistungsfrist beträgt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart oder
gesetzlich gefordert, 6 (sechs) Monate.

9.2. Eine Haftung der RaidSix für Schäden des Auftraggebers ist ausgeschlossen; es sei denn, der Schaden
beruht auf dem Fehlen zugesicherter Eigenschaften oder der Verletzung einer wesentlichen vertraglichen
Verpflichtung (Kardinalspflicht) durch RaidSix oder wurde durch diese oder ihre Erfüllungs-/
Verrichtungsgehilfen grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht.

9.3. RaidSix haftet in keinem Fall für atypische und daher nicht vorhersehbare Schäden; sie haftet auch nicht
für solche Schäden, soweit der Auftraggeber deren Eintritt durch ihm zumutbare Maßnahmen hätte
verhindern können.

9.4. Die Haftung für die Wiederherstellung ggfs. durch RaidSix vernichteter oder verlorengegangener Daten
des Auftraggebers ist auf die Kosten der automatischen Vervielfältigung solcher Daten von
auftraggeberseitig erstellten Sicherheitskopien beschränkt. Der Auftraggeber ist zu einer regelmäßigen
Datensicherung entsprechend dem ‚Großvater/Vater/Sohn-Prinzip’ verpflichtet.

9.5. Die Haftung der RaidSix für mittelbare und Folgeschäden, inkl. Produktionsausfall, entgangenen Gewinn
und ausgebliebene Ersparungen, ist ausgeschlossen.

9.6. Soweit gesetzlich zulässig, so ist die Haftung der RaidSix für schuldhaft versachte Sachschäden im
Rahmen des Vertragsverhältnisses – unabhängig vom Rechtsgrund – auf maximal die 5-fache Höhe des
gesamten Honorars des Vertragsverhältnisses beschränkt.

9.7. Die Haftung der RaidSix für schuldhaft verursachte Personenschäden ist – sofern gesetzlich möglich –
auf EURO 100.000,00 je Schadensereignis begrenzt, maximal jedoch bis zu Euro 300.000,00.

9.8. Gewährleistungs-und haftungsrechtliche Ansprüche sind unverzüglich geltend zu machen und
verjähren spätestens 6 (sechs) Monate nach Kenntnisnahme durch den Auftraggeber.

10. Eigentumsvorbehalt

10.1. Bis zur vollständigen Bezahlung der im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis entstandenen
Forderungen der RaidSix durch den Auftraggeber verbleibt das uneingeschränkte Eigentums- und
Nutzungsrecht an den überlassenen Leistungen und übermittelten Inhalten bei RaidSix. Sollte der
Auftraggeber – mit oder ohne RaidSix-Zustimmung der RaidSix – die überlassenen Leistungen und
übermittelten
Inhalte in eigene Leistungen und IT übermittelte Inhalte inkorporieren, so erwirbt RaidSix an diesen neu
entstandenen Leistungen und übermittelten Inhalten (Gegenstand) Miteigentum, und zwar im Verhältnis
des Werts ihrer überlassenen Leistungen und übermittelten Inhalte (Gegenstand) zum Gesamtwert des
neu entstandenen Gegenstandes und der Auftraggeber tritt schon jetzt – für den Fall der
Weiterveräußerung – unwiderruflich die hieraus entstehenden Forderung gegenüber dem Dritten an RaidSix
ab (verlängerter Eigentumsvorbehalt).

10.2. Im Falle des Zugriffs Dritter hat der Auftraggeber den Dritten auf das Eigentumsvorbehaltsrecht der
RaidSix hinzuweisen und – auch bei Gefahr im Verzug – RaidSix unverzüglich von diesem Ereignis
schriftlich in Kenntnis zu setzen.

11. Schulungen / Seminare

Es gelten die AGB-Ergänzungen für Seminare.

12. Schlussbestimmung

12.1. Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit einer
schriftlichen Vereinbarung. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

12.2. Als Erfüllungsort (auch ggf. außerhalb des Firmensitzes der RaidSix erbrachten Leistungen) und
Gerichtsstand gilt – soweit nicht zwingend etwas anderes vorgeschrieben – Montabaur, Deutschland, als
vereinbart. Dieses gilt auch für Auftraggeber im deutschsprachigen Ausland.

 

 

AGB-Dienst, Stand: 14.08.2012, Version: 1.10
RaidSix IT-Consult, Frank Albers
Kurfürst-Dietrich-Straße 5
56410 Montabaur

 

 

__________________________________________________________________________________

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Seminare

 

1 Allgemeines

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für öffentlich angebotene Seminare der RaidSix IT-Consult, im Folgenden kurz RaidSix genannt. Mündliche Zusagen und Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch RaidSix.

2 Anmeldung

Sie können sich schriftlich, per Fax oder Email anmelden. Daraufhin erhalten Sie bei Verfügbarkeit des ge­buchten Seminars von uns umgehend eine Anmeldebestätigung  (Zeitpunkt des Vertragsabschlusses). Da die Teilnehmerzahl für unsere Seminare begrenzt ist, berücksichtigen wir die Anmel­dungen in der Reihenfolge ihres Eingangs. Mit der Anmeldung erkennt der Kunde diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen  sowie die in den Angeboten aufgeführten Teilnahmebedingungen an. Es gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedin­gungen. Soweit die Geschäftsbedingungen des Kunden insgesamt oder teilweise abweichen, werden sie nicht Vertragsinhalt, auch wenn ihnen nicht ausdrücklich widersprochen wurde.

3 Datenschutz

Die übermittelten Daten werden für interne Zwecke elektronisch gespeichert und verarbeitet. In Bezug auf personenbezogene Daten gelten die Bestimmungen des Bundes­datenschutzgesetzes (BDSG).

4 Stornierung durch den Teilnehmer

Für die Stornierung einer  ge­buchten Seminarteilnahme wird grundsätzlich eine Bearbeitungsgebühr von 50,- Euro (zzgl. MwSt.) erhoben.

Zu dieser Gebühr werden bei Stornierung innerhalb von fünf Wochen (dabei wird der Tag des Seminarbe­ginns nicht mitgerechnet) vor  Seminarbeginn seitens des Kunden werden 30% des jeweiligen Seminarpreises  in Rechnung ge­stellt.

Zu dieser Gebühr werden bei Stornierung innerhalb von vier Wochen vor  Seminarbeginn seitens des Kunden werden 50% des jeweiligen Seminarpreises  in Rechnung ge­stellt.

Zu dieser Gebühr werden bei Stornierung innerhalb von  drei Wochen vor  Seminarbeginn seitens des Kunden werden 70% des jeweiligen Seminarpreises  in Rechnung ge­stellt.

Wird die Teilnahme nicht oder innerhalb der letzten drei Wochen vor Beginn der Durch­führung abgesagt, oder bei Nicht-Erscheinen des Teilnehmers, so ist der volle Seminarpreis zu entrichten. Die Bearbeitungsgebühr entfällt dann. Als Arbeitstage gelten die Wochentage Montag bis Freitag, ausschließlich gesetzlicher Feiertage des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.Sie sind berechtigt, an Ihrer Stelle einen geeigneten Ersatzteilnehmer zu entsenden.

5 Stornierung durch den Anbieter

Wir behalten uns Absagen aus organisatorischen und technischen Gründen (etwa bei Nichterreichen der vom Seminartyp abhängigen Mindestteilnehmerzahl oder kurzfris­tigem, krankheitsbedingtem Ausfall des Referenten) vor. Bei einer Absage durch uns werden wir versuchen, Sie auf einen anderen Termin und/oder einen anderen Veranstaltungsort umzubuchen, sofern Sie hiermit einverstanden sind. Andernfalls erhalten Sie Ihre bezahlten Gebühren zurück; weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

6 GEBÜHREN UND ZAHLUNGSZIELE

Die Seminargebühren sind oh­ne Abzug innerhalb von 10 Tagen nach Anmelde­bestätigung bzw. Rechnungsstellung zu entrichten.

Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwert­steuer. Soweit nicht anders vereinbart, gelten die Kursgebühren pro Person und sind bis zum Seminarbeginn ohne Abzug zu begleichen. Ist die Zahlung bis zum Seminarbeginn nicht auf das in der Rechnung angegebene Konto eingegangen oder kann kein entsprechender Nachweis vorgelegt werden, behalten wir uns eine Entscheidung über die Teilnahme vor. Die Zahlungsverpflich­tung bleibt unabhängig davon unverändert bestehen. Die Rechnungslegung erfolgt in der Regel  21 Tage vor Seminarbeginn.  Eine nur zeitweise Teilnahme an dem Seminar berechtigt nicht zur Preisminderung.

7 Haftung

Der Anbieter haftet nicht für den Verlust oder den Diebstahl für die von Teilnehmern zur Ver­anstaltung mitgebrachten Gegenstände. Bei vom Anbieter  zu vertretenden Schäden, gleich aus wel­chem Rechtsgrund, haftet diese nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit Im Übrigen ist eine Haftung ausgeschlossen, es sei denn, es wird auf­grund gesetzlicher Vorschriften zwingend gehaftet.

8 DURCHFÜHRUNGSABWEICHUNG

RaidSix ist berechtigt, Seminare räumlich und/oder zeitlich zu verändern und gegebenenfalls kurzfristig abzusagen. Bei Absage des Seminars  bietet  RaidSix  Ersatz­termine an. Findet sich kein passender Termin, erstattet  RaidSix bereits gezahlte Entgelte zurück. Darüber hinausgehende Ansprüche werden ausdrücklich ausgeschlossen.  Ein Anspruch auf Ersatz von Reise- und Übernachtungskosten sowie Kosten, die durch Arbeitsausfall entstehen, ist ausgeschlossen, es sei denn, solche Kosten entstehen aufgrund grob fahrlässigen Ver­haltens seitens RaidSix.

9 COPYRIGHT, Seminarunterlagen

Die Seminarunterlagen sind urheberrechtlich geschützte Dokumente und ausschließlich für den persönlichen Gebrauch durch die Kursteilnehmer bestimmt.

 

 

 

AGB-SEM, Stand: 14.08.2012, Version: 1.00

 

RaidSix IT-Consult, Frank Albers
Kurfürst-Dietrich-Straße 5
56410 Montabaur